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Renaturierung ~ Naturschutz

Eigentlich brauchte der Mensch die Natur weder schützen noch renaturieren.


Akzeptieren wäre eine Lösung.
In Ruhelassen ein Zwischenschritt.
Aktionismus wird zur Handlung.
Baukastendenken wandelt sich in Mitgehen.
Es gibt keine Systemfrage.
Es ist eine Frage des Sicheinlassens.
Den Namen hat das Ganze erst
am Schluß bekommen

Projekt Baumpark

Aber erstmal viel Aktionismus.Ich war überzeugt etwas zurückgeben zu müssen, als Mensch. Man kann nicht nur verbrauchen. Tschernobyl und Waldsterben waren  im Tagesgespräch und die rote Liste gab es auch schon. Ein abgewirtschaftetes  Landstück mit geringer Bodenpunktzahl und schon daher ohne weitere Interessenten konnten wir 1990 erwerben .

Das Zauberwort heißt Nischen. Der Grundgedanke kommt aus der Tatsache , das der Übergang von Wasser zu Land der stärkste Motor für Wachstum und Entwicklung ist. Dies gilt in abgestufter Form für jeden Übergang. Wenn man einen ausgelaugten Acker nimmt und die Sichtparameter ändert, hat man Ödland.. Jeder beliebig abgelegte Strohballen erzeugt sofort einen eigenen "Landstrich" durch vermehrtes Wasser, geänderte Windverhältnisse, ausgeglichene Temperatur, ...
Nach kurzer Zeit vernetzen sich die Strohballen durch Pionierpflanzen. Die obigen Verbesserungen fangen an sich netzartig über den gesamten Acker zu verteilen. Bemerkenswert ist, das alles "sofort" passiert.Wenn Brennesseln und Disteln noch Ihren Anteil leisten, sind bereits Bäume gekeimt, damit eine nächste oder weitere Ebene in ein paar Jahren wirksam werden kann.
Als im Tischlerhandwerk und der Zimmerei kundig, kann ich bestätigen : Holz aus einem aus der Vielfalt stammenden Baumes ist haltbarer und besser zu verarbeiten  und hat ein  tieferes und interessanteres Farbenspiel.
Ein großes Problem ist bei diesem Vorgehen die Planbarkeit. Viel Sinnvolles bekommt man nach drei,vier Jahren quasi gezeigt und viel Geplantes erweißt sich als überflüssig.

Leider muß ich heute feststellen das so ein engagiertes Verhalten gesetzeswidrig ist.
Wir sind nie auf den Gedanken gekommen oder hätten für möglich gehalten, das man einen Baumpark auf aufgegebenen Acker ohne Genehmigung gar nicht pflanzen darf,
und schon gar nicht einfach genehmigt bekommt, was man sich vorstellt. Für meine  neueren Projekte Naturfiedhof für Tiere und Versorgergärten sind nach sieben Anträgen immer noch untersagt

Und der Baumpark heute? Nun,ja....200m neben dem Grundstück überragt ein Windrad das Blickfeld ünd erzeugt ein monotones, niederfrequentes Rauschen. 

Zum Projekt Baumpark gibt es noch viel Erfahrungen weiterzugeben oder zu erzählen,vielleicht mal in einem Workshop.

Projekt Mühlweiher

Mit wenig Mitteln wurde aus einem aufgegebenen Mühlweiher ein Juwel an Biotop und Fischteich.

Der Kreis Detmold schloß sich
mit einer Flußbettverlegung der Werre
im Rahmen eines Naturschutz- und Arbeits
beschaffungsprogramms..siehe Artikel Lippe-aktuell und Kreis-Lippe.
auch hier gilt:
Ökologie und Ökonomie sind kein Wiederspruch

Tierfriedhof Detmold

Ursprünglich wollte ich auf diesem Landstück oberhalb des nun renaturierten Mühlweihers einen Naturnahen Tierfriedhof  einrichten,auch das gehört zum korrekten Umgang mit Haustieren - anstatt sie dann in einen Container zu werfen.

Der Antrag wurde vom Landkreis abgelehnt-Schade

Der gleiche  Antrag auf einem anderen Landstück wurde dann von der Gemeinde abgelehnt. Hier soll irgendwann mal eine Straße hin-bis dahin darf ich das Landstück sozusagen freihalten. Auch hier Lauferei und tolle Termine wie Bürgersprechstunde - nur umsetzbare Ergebnisse leider keine.

Im Klartext heißt das: ich arbeite für zwei Landstücke und besitze sie auch, darf allerdings keinen Ertrag mit ökologischen Projekten erwirtschaften. Das nenne ich faktische Enteignung.

Falls Sie eine Idee haben, ich höre gerne zu.

Buchenpflanzung im NaturschutzgartenPappelbruch als SpechtfutterNaturschutzgarten in Wilberg-Bad MeinbergBenjeshecke-Naturschutzgebiet, KompensationslandAusgleichsflaeche-Oekopunkte- Naturschutzgebiet, BenjesheckenOekopunkte-privates Naturschutzgebiet
Versorgergärten Wilberg
Was soll ein Versorgergarten sein?
Ich folge mit meiner Idee dem Koalitionspapier der momentanen Landesregierung , ein Programm für Kleingärten aufzulegen.
Eine zeitgemäße Reaktion, nicht nur weil Getreidepreise,Bohrinseln oder Atomanlagen explodieren ,das gabs vor 30 Jahren auch schon.
und...na ja bei uns doch nicht.....
Es gibt eine Menge Menschen die aus verschiedenen Gründen einen Teil der Nahrung selbst erzeugen möchten. Rein menschheitsgeschichtlich ganz normal. Ich denke wir haben jetzt tatsächlich einen Zustand erreicht, an dem viele etwas ändern möchten.......
Ansonsten war der Kleingarten in meiner Kindheit  eine Selbstverständlichkeit.
Warum nicht weiter - oder wieder.
Und bei mir dann in zeitgemäßer Form und - als Ansporn - der Berücksichtigung des Landschaftsschutzgebietes
zur Zeit sucht dieses Landstück Interessenten für die Ökopunkte....siehe..
bzw. suche ich Investoren für ein Folgeprojekt
Von allen Vorgängen unabhängig entwickelt(e) sich das Ganze durch die Veranstaltung "offene Gärten in Lippe"    zum Sammelbegriff     Naturschutzgarten Wilberg  
Was bisher geschah:
Seit Erwerb als Ackerland 1999 ist dies meine private Naturschutzfläche.
Der Boden hat sich erholt. Eine grobe Baum-/Heckenstruktur ist vorhanden.
Dieses Jahr wurde die vorhandene Grundstruktur mit Benjes Hecken, Stecklingen
und aufgelaufenen Sämlingen weiter verfeinert.
Behördlicherseits geschah, daß mein Antrag einfach im Archiv verschwand, ohne Benachrichtigung, Stellungnahme oder ähnlichem.
 

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Tierfriedhof Detmold